01.02.2026

Click here for the English version 

Der Kilimandscharo ist der höchste Berg Afrikas. Sein eisgekrönter Gipfel thront über der Steppenlandschaft Ostafrikas. In wenigen Tagen wird er zum Schauplatz einer besonderen Herausforderung: Am 25. Januar brechen Marcus Kraemer und Paul Karanja auf, um den Kilimandscharo innerhalb von sechs Tagen zu besteigen – Schritt für Schritt für die Kinder von Olempoor.

Die Kilimandscharo Challenge in Bildern:

Zwei Männer halten ein Plakat
Startklar: Am 25. Januar geht es für Paul Karanja und Marcus Kraemer endlich auf zur Kilimandscharo-Durchquerung – damit der Schulgarten in Olempoor wahr wird!

Tag 1: Paul Karanja ist bereit für den Aufstieg!

Tag 4: Freie Sicht auf den Kilimandscharo!

 

Tag 7: Uhuru Peak geschafft. Kilimandscharo-Challenge vollendet.

Tag 2: Höhe gewinnen, ankommen und akklimatisieren auf 3.610 Metern.

Tag 5: Die nächste Etappe beginnt - das Erklimmen der Barranco-Wand.

Tag 8: Abstieg nach sieben abenteuerlichen, unvergesslichen Tagen

Tag 3: Paul Karanja und Marcus Kraemer erreichen das Shira 2 Camp (3,850 m)

Ein Zeltlager in nächtlichem Licht auf einer Bergebene, dahinter Blick auf ein Tal mit beleuchteten Häusern.

Tag 6: Rückblick auf die Nacht im Karanga-Camp mit Talblick.

Kennengelernt haben sich die beiden Freunde bei Entwicklungsprojekten in Kenia. Sie stammen aus unterschiedlichen Teilen der Welt: der eine arbeitet als Projektverantwortlicher vor Ort, der andere kam als Förderer und Unterstützer. Was sie verbindet, ist die Leidenschaft fürs Bergsteigen – und der gemeinsame Wunsch, konkret etwas zu verändern. So entstand der Plan vom 25. Januar bis 1. Februar 2026 gemeinsam den Gipfel zu erklimmen. Gemeinsam zum Wohle eines Projektes: Bildung und Essen für die Massaikinder von Olempoor. Lassen wir ihn wachsen: Den Garten der Zukunft in Olempoor!

Gemeinsam wachsen: Bildung, Ernährung und Zukunft

Im Süden Kenias liegt die Massai Gemeinde Olempoor. Vor drei Jahren entstand dort eine Gemeindeschule - die erste im Umkreis von vielen Kilometern. Doch etwa 80 Prozent der Kinder kommen täglich ohne Essen in die Schule. Die Kajiado Region ist Dürregebiet, die Familien der Schüler*innen leben von der Viehzucht. In den vergangenen Dürrejahren sind jedoch rund 80 Prozent der Tiere verendet.

Die Kinder von Olempoor sollen im Schulgarten den Bioanbau von Grund auf lernen.

Ohne Nahrung ist Lernen kaum möglich: Konzentration, körperliche und geistige Entwicklung leiden massiv. Deshalb wollen Eltern und Lehrer*innen gemeinsam mit den Kindern einen Schulgarten aufbauen. Dort sollen sie den ökologischen Anbau von Grund auf lernen – und zugleich täglich eine Mahlzeit erhalten. Geplant sind ein Bohrloch zur Wasserversorgung, Zäune zum Schutz der Felder, Werkzeuge und Saatgut. Eltern und Lehrkräfte arbeiten aktiv mit, die Kinder lernen den Bioanbau von der Pike auf.

Die Kilimandscharo-Challenge

Mit der Kilimandscharo-Challenge machen Marcus Kraemer und Paul Karanja auf dieses Projekt aufmerksam. Jeder Tag auf dem Weg zum Gipfel steht für Hoffnung, Engagement und neue Unterstützer*innen.

Jede Spende geht zu 100 Prozent nach Olempoor. Spender*innen können pro geschafftem Tag einen bestimmten Beitrag oder einmalig direkt für den "Garten der Zukunft" spenden.

Kilimandscharo Challenge: Fördern wir jetzt den „Garten der Zukunft“!

Live-Ticker

+++

1. Februar

08:00 Uhr: Aufbruch zum Abstieg vom Millennium Camp zur Mweka Gate

12:00 Uhr: Ankunft an der Mweka Gate & Ende der Tour – Gratulation zur vollendeten Challenge!

+++

31. Januar

00:00 Uhr: Start in die Gipfelnacht – Aufbruch Richtung Uhuru Peak

07:00 Uhr: Geschafft! Uhuru Peak (5.895 m) ist erreicht. Technisch gut machbar, größte Herausforderung bleibt die Höhe.

14:00 Uhr: Ankunft im Millennium Camp (3.950 m) – das Tagesziel ist erreicht, Zeit zum Erholen nach dem Gipfelerfolg

+++

30. Januar

10:30 Uhr: startklar für den Anstieg auf 4.600 m zum Barafu Camp am Fuße des Uhuru Peak – höchster Punkt des Kilimandscharo und morgiger Höhepunkt der Challenge!

12:30 Uhr: das Barafu Camp ist erreicht; die Vorbereitung auf die Gipfelnacht kann starten

+++

29. Januar

6:00 Uhr: früher Aufbruch, unterwegs entlang der Barranco-Wand Höhentraining

12:00 Uhr: nach zahlreichen Auf- und Abstiegen Ankunft im Karanga-Camp auf 4.000 m – nachmittags Akklimatisierungswanderung

+++

28. Januar

08:20 Uhr: Aufbruch zum heutigen Streckenabschnitt – bisher ohne Symptome der Höhenkrankheit. 

12:30 Uhr: Aufstieg zum Lavaturm auf 4.689 m – kein Wölkchen am Himmel, freie Sicht auf den Kilimandscharo.

Am Nachmittag: Nach 12 km und durchnässt vom Regen erreicht die Gruppe das Barranco Camp auf 3.900 m.

+++

27. Januar

12:30 Uhr: Nach rund 8 km ist das Shira 2 Camp (3.850 m) erreicht; Akklimatisierung

+++

26. Januar

14:15 Uhr: Ankunft am Shira 1 Camp; knapp 8 km und rund 900 m Anstieg sind für heute geschafft; akklimatisieren und Erkunden der Umgebung auf 3.610 m Höhe.

+++

25. Januar

14:40 Uhr: Start an der Lemosho Gate, Nationalpark Kilimandscharo, Richtung Osten

17:30 Uhr: Zieleinlauf zum Mti Mkubwa Camp (2.650 m) – nach rund 5 km und 500 m Anstieg am ersten Nachmittag!

+++

Uhrzeitangaben in Ortszeit.

Jetzt helfen, den Garten der Zukunft in Olempoor Wirklichkeit werden zu lassen und hier spenden

Mehr zu SACDEP

Afrika ist ein reicher Kontinent, der sich selbst versorgen kann. Das sind Vision und Motto der Arbeit von Joseph Ngugi Mutura. Er startete die Organisation Sustainable Agriculture Development Programm (SACDEP) und damit die Förderung kleinbäuerlichen organischen Anbaus in Kenia: mit geringen Eingangskosten auskommen, auf natürliche Kreisläufe setzen und den Menschen Ernährungssicherheit, Ernährungssouveränität wie auch Einkommen ermöglichen - und die Natur erhalten. 1993 waren es die ersten 300 Bäuerinnen, heute arbeiten die 56 Mitarbeitenden jährlich mit wenigstens 12.000 Menschen in vier klimatisch unterschiedlichen Regionen: im Osten, in der Zentralregion, an der Küste und im Rift Valley. Rund 2,2 Millionen Menschen profitierten inzwischen von dieser Arbeit. Um das Erfahrungswissen in weitere Kreise tragen zu können, startete SACDEP das College für Nachhaltige Landwirtschaft für Ostafrika.

Seit der Gründung von SACDEP ist die GLS Zukunftsstiftung Entwicklung der strategische Partner der Organisation.

Ngugi Joseph Mutura gründete 1993 die Organisation Sustainable Agriculture Community Development Program (SACDEP), die er bis heute leitet. Seine Vision: Ein hungerfreies Afrika. Ngugi Joseph Mutura prägte einen ganzheitlichen, ressourcenorientierten Ansatz von Entwicklungszusammenarbeit, der auf Selbstermächtigung und Gemeinschaftsbildung setzt.

Spendenzweck

Kenia: Kilimandscharo T203