Einladung
Indien: Timbaktu Collective - Die Geschichte einer Befreiung
Celebrating Life – das Leben zelebrieren, achten, genießen. Das ist das Motto von Timbaktu Collective aus Andhra Pradesh.
Timbaktu Collective arbeitet als gemeinnützige Basisorganisation mit Bewohner*innen von 347 Dörfern in acht Distrikten des indischen Bundesstaates Andhra Pradesh zusammen. Andhra Pradesh gilt als einer der ärmsten Bundesstaaten Indiens. Die Arbeitsbereiche umfassen: Umweltschutz und (Wald-)Regeneration, biodynamische/permakulturelle Landwirtschaft, partizipative Selbstverwaltung und Stärkung von Genossenschaften sowie die Durchsetzung der Rechte von Frauen. In einzigartiger Weise hat es Timbaktu Collective geschafft, solvente Kooperativen aufzubauen, die die Lebensbedingungen in den Dörfern grundlegend verändert haben.
Zu diesen Kooperativen zählt auch Pratibha. In ihr organisieren sich Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen in Selbstvertretung. Sie arbeiten in drei Schwerpunktbereichen: der Schulung zur Wahrnehmung eigener Rechte; der Ermöglichung des Zugangs zu Behandlungen und Therapien sowie der Erwirtschaftung eigenen Einkommens. Heute hat Pratibha 1.587 Mitglieder aus 130 Dörfern und ein Bilanzvolumen von umgerechnet 935.000 Euro.
Mary Vattamattam und Choitresh Kumar (Bablu) Ganguly setzen sich seit 1978 für Adivasi ein. 1990 gründeten sie Timbaktu Collective, eine genossenschaftliche Selbstorganisation von Adivasi, Kleinbäuerinnen und -bauern sowie Landlosen im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh.
Ihr Ziel ist, Menschen in ländlichen Gemeinden zu befähigen, ihr eigenes Leben selbstbestimmt zu gestalten und in sozialer, geschlechtsspezifischer und ökologischer Harmonie ein nachhaltiges Leben in Würde führen zu können.
Timbaktu Collective arbeitet als gemeinnützige Basisorganisation mit Bewohner*innen aus 347 Dörfern in acht Distrikten des indischen Bundesstaates Andhra Pradesh zusammen. Andhra Pradesh gilt als einer der ärmsten Bundesstaaten Indiens. Die Arbeitsbereiche umfassen: Umweltschutz und (Wald-)Regeneration, biodynamische/permakulturelle Landwirtschaft, partizipative Selbstverwaltung und Stärkung von Genossenschaften, Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte, Durchsetzung der Rechte von Frauen.
Timbaktu Collective stand Pate beim Aufbau von fünf Genossenschaften, in denen sich 40.355 Kleinbauernfamilien und Landlose organisieren. Timbaktu Collective hat 153 Mitarbeitende. Die Zusammenarbeit mit der GLS Zukunftsstiftung Entwicklung begann 2018 und konzentriert sich auf die Stärkung des Programms für Menschen mit Behinderungen.
Wie gelingt so eine Erfolgsgeschichte? – Bablu Ganguly wird berichten und die Arbeit von Timbaktu Collective in die gegenwärtige Situation in Indien einordnen.
Sehr gerne laden wir Sie zu einem Gespräch mit Bablu Ganguly, Gründer von Timbaktu Collektive, ein.
Wann: 2. April 2025, 18:00 Uhr
Wo: WerkRaum im Haus der GLS - Christstraße 9, 44789 Bochum.
