Die Folgen des Klimawandels – erst Dürre, jetzt Überschwemmungen

11.03.2026

Nach der Dürre im Norden und Süden Kenias führen nun heftige Regenfälle zu Überschwemmungen. An einigen Orten kommt es sogar zu Evakuierungen und Todesfällen. 

In Ostafrika haben sich extreme Nässe- und Dürreperioden in den vergangenen 20 Jahren deutlich gehäuft – der Klimawandel erhöht die Wahrscheinlichkeit, Dauer und Intensität solcher Ereignisse. Der kenianische Wetterdienst warnt vor weiteren starken Regenfällen, unter anderem in Nairobi sowie in Gebieten im Süden und Osten des Landes. 

Die derzeitige Ernährungslage bleibt für viele Familien im Süden und Norden Kenias dramatisch. In Hoffnung auf die letzte Regenzeit hatten Bäuerinnen und Bauern ihr Land vorbereitet und Saatgut ausgesät. Der Regen blieb aus, das Saatgut ist verloren. Nun fehlt vielerorts sowohl Nahrung als auch Saatgut. Nothilfe in Form von Lebensmittelpaketen ist daher ebenso dringend erforderlich wie Saatgut, damit Familien nach den Überschwemmungen ihre Felder wieder bestellen und neue Hoffnung auf eine Ernte haben können.

 

Schenken wirkt.

Hoffnung säen zu Ostern: Saatgut für Familien in Kenia 

Mit einem Saatgut-Paket können Sie Familien dabei unterstützen, ihre Felder wieder zu bestellen, Gemüse und Grundnahrungsmittel anzubauen und damit eine Ernte zu erzielen.

Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, dass Familien ihre Lebensgrundlage wieder aufbauen, ihre Felder bestellen und ihre Kinder ernähren können. 

Mehr Infos zu unserer Schenken wirkt Aktion und wie es funktioniert finden sie hier.

Wenn Regen fehlt, zählt der Zusammenhalt

25.02.26

Extreme Dürren und Starkregen nehmen infolge des Klimawandels weltweit zu. Im Januar 2026 sind im Norden Kenias nach aktuellen Einschätzungen der National Drought Management Authority (NDMA) mehr als 2,1 Millionen Menschen von erheblicher Nahrungsmittelknappheit betroffen. 

Die unzureichenden Regenfälle der letzten Regenzeit von Oktober bis Dezember 2025 führten zu Ernteausfällen, Wasserknappheit und steigenden Viehverlusten. Kinder, schwangere und stillende Frauen, ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen sowie HIV-positive und an AIDS erkrankte Menschen leiden besonders unter der Nahrungsmittelknappheit. Auch Schulen spüren die Folgen: Kinder kommen hungrig in den Unterricht. Das beeinträchtigt ihre Lernfähigkeit, Konzentration und regelmäßige Teilnahme.

Langfristige Hilfe wirkt – aber nicht überall und nicht sofort

Unsere Partnerorganisationen in Kenia arbeiten seit Jahren daran, Familien widerstandsfähiger gegenüber Klimakrisen zu machen. Sie schulen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern im organischen Landbau, fördern ressourcenschonendes Wassermanagement, unterstützen artgerechte Tierhaltung und setzen Wiederaufforstungsprojekte um. Ziel ist, langfristig Lebensgrundlagen zu sichern und den Kreislauf von Armut, Hunger und Not zu durchbrechen.
Diese Arbeit zeigt Wirkung: In den vergangenen Jahren konnten über 2 Millionen Menschen in Kenia ihre Ernährungssituation stabilisieren und unabhängiger von extremen Wetterereignissen werden. Diese Familien kommen auch in der aktuellen Krise vergleichsweise gut zurecht. Allerdings brauchen diese Aufbauprogramme Zeit. Und sie erreichen nicht alle Familien auf einmal. Die Haushalte, die bislang nicht von diesen Programmen profitieren konnten, stehen jetzt vor dem Nichts.

Akute Hilfe in der Krise

Deshalb bitten wir aktuell um die Unterstützung für akute Nothilfe. Unsere Partnerorganisationen versorgen Schulen sowie besonders gefährdete Familien mit dringend benötigten Lebensmitteln und Saatgut. Ziel ist, Hunger zu lindern und Familien durch die schlimmste Phase der Krise zu bringen. Erreicht werden sollen vor allem schwangere und stillende Frauen, Babys und Kinder unter fünf Jahren, ältere Menschen sowie HIV-positive und an AIDS erkrankte Menschen.

Gemeinsam helfen

Ihre Spende ermöglicht konkret:

  • Lebensmittelpakete für Familien:

    Ein Paket für eine fünfköpfige Familie für einen Monat kostet 43,50 Euro und enthält Mais, Reis, Bohnen und Öl.

  • Schulmahlzeiten:

    Eine nahrhafte Schulmahlzeit kostet 2,52 Euro und hilft Kindern, regelmäßig am Unterricht teilzunehmen und sich zu konzentrieren.

Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie unseren Partnerorganisationen, jetzt schnell und gezielt zu handeln, um den Menschen in Kenia in dieser akuten Krise beistehen zu können.

Ein Beispiel, wie Ihre Hilfe vor Ort ankommt, sehen Sie hier am Beispiel des Lebensmittel-Verteilungs-Programms unseres Partners CIFORD:

Spendenzweck

Nothilfe Kenia