Wenn Regen fehlt, zählt der Zusammenhalt

25.02.26

Extreme Dürren und Starkregen nehmen infolge des Klimawandels weltweit zu. Im Januar 2026 sind im Norden Kenias nach aktuellen Einschätzungen der National Drought Management Authority (NDMA) mehr als 2,1 Millionen Menschen von erheblicher Nahrungsmittelknappheit betroffen. 

Die unzureichenden Regenfälle der letzten Regenzeit von Oktober bis Dezember 2025 führten zu Ernteausfällen, Wasserknappheit und steigenden Viehverlusten. Kinder, schwangere und stillende Frauen, ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen sowie HIV-positive und an AIDS erkrankte Menschen leiden besonders unter der Nahrungsmittelknappheit. Auch Schulen spüren die Folgen: Kinder kommen hungrig in den Unterricht. Das beeinträchtigt ihre Lernfähigkeit, Konzentration und regelmäßige Teilnahme.

Langfristige Hilfe wirkt – aber nicht überall und nicht sofort

Unsere Partnerorganisationen in Kenia arbeiten seit Jahren daran, Familien widerstandsfähiger gegenüber Klimakrisen zu machen. Sie schulen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern im organischen Landbau, fördern ressourcenschonendes Wassermanagement, unterstützen artgerechte Tierhaltung und setzen Wiederaufforstungsprojekte um. Ziel ist, langfristig Lebensgrundlagen zu sichern und den Kreislauf von Armut, Hunger und Not zu durchbrechen.
Diese Arbeit zeigt Wirkung: In den vergangenen Jahren konnten über 2 Millionen Menschen in Kenia ihre Ernährungssituation stabilisieren und unabhängiger von extremen Wetterereignissen werden. Diese Familien kommen auch in der aktuellen Krise vergleichsweise gut zurecht. Allerdings brauchen diese Aufbauprogramme Zeit. Und sie erreichen nicht alle Familien auf einmal. Die Haushalte, die bislang nicht von diesen Programmen profitieren konnten, stehen jetzt vor dem Nichts.

Akute Hilfe in der Krise

Deshalb bitten wir aktuell um die Unterstützung für akute Nothilfe. Unsere Partnerorganisationen versorgen Schulen sowie besonders gefährdete Familien mit dringend benötigten Lebensmitteln und Saatgut. Ziel ist, Hunger zu lindern und Familien durch die schlimmste Phase der Krise zu bringen. Erreicht werden sollen vor allem schwangere und stillende Frauen, Babys und Kinder unter fünf Jahren, ältere Menschen sowie HIV-positive und an AIDS erkrankte Menschen.

Eine Frau steht zwischen ihren Hühnern. Der Boden ist erdig. Im Hintergrund eine einfache Hütte.

Gemeinsam helfen

Ihre Spende ermöglicht konkret:

  • Lebensmittelpakete für Familien:

    Ein Paket für eine fünfköpfige Familie für einen Monat kostet 43,50 Euro und enthält Mais, Reis, Bohnen und Öl.

  • Schulmahlzeiten:

    Eine nahrhafte Schulmahlzeit kostet 2,52 Euro und hilft Kindern, regelmäßig am Unterricht teilzunehmen und sich zu konzentrieren.

Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie unseren Partnerorganisationen, jetzt schnell und gezielt zu handeln.
Bitte helfen Sie unseren Partner*innen, damit sie den Menschen in Kenia in dieser akuten Krise beistehen können.

Spendenzweck

Nothilfe Kenia