Patenschaften an der Kisaakye Primary School

20.02.2024

Kisaakye Primary School in Uganda

Die Kisaakye Primary School liegt im Dorf Namulesa, im Distrikt Buikwe in der Mitte Ugandas. Sie wurde 1986 von Frauen der „Vereinigung junger christlicher Frauen“ gegründet. Auch heute noch betreuen Frauen aus dieser Gründer*innengruppe Gemeinschaftsaktivitäten wie Handarbeiten, Landwirtschaft und kleine Spargruppen.

Zurzeit besuchen 419 Kinder die zwei Kindergartengruppen und die Klassen eins bis sieben. Am Ende der 7. Klasse schließen die Kinder ihre Grundschulzeit mit einer Prüfung ab. Die Kisaakye Primary School legt besonderen Wert darauf, dass möglichst viele Mädchen die Schule besuchen, zurzeit machen sie etwa 55 Prozent aller Lernenden aus. Von den 419 Kindergarten- und Schulkindern haben nur noch ungefähr 100 Eltern, alle übrigen sind Waisen.

Sie möchten mit einer Patenschaft unterstützen?

Die Patenschaft kostet 31 Euro im Monat, darin enthalten sind Schul- bzw. Kindergartengeld, Materialien und Mahlzeiten. Die Patenschaft ist für den Zeitraum des Schul- bzw. Kindergartenbesuchs gedacht.

Eine Patenschaft kann bei Bedarf jederzeit ohne Kündigungsfrist beendet werden. Wir bitten um rechtzeitige Information, damit wir Ausgleich schaffen können.

Das Vertrauen, das aus langjähriger Zusammenarbeit gewachsen ist, und die Wahrnehmung des Engagements der Menschen vor Ort sind Grundlage unserer Kooperation. Die Schule wird jährlich von unabhängigen Wirtschaftsprüfer*innen vor Ort geprüft.

Der Pate bzw. die Patin erhält mindestens einmal im Jahr einen persönlichen Brief des Patenkindes mit einem Foto. Der Brief ist in der offziellen Landessprache geschrieben (eine Übersetzung durch uns ist kostenlos möglich, wir bitten um einen Hinweis). Bei jüngeren Kindern wird der Brief von der Lehrkraft verfasst.

Einmal pro Jahr gibt es einen Schul- bzw. Kindergartenbericht, durch den Sie die Entwicklung der Schule oder des Kindergartens innerhalb eines Schuljahres mitverfolgen können.

Briefe an die Kinder können Sie kostenlos über uns leiten, das macht die Zustellung sicherer.

Nach vorheriger Abstimmung ist auch ein Besuch vor Ort möglich. Bei den Vorbereitungen dazu sind wir gerne behilflich.

Ihre Ansprechpartnerin

Koordinatorin für Bildungsförderung, Patenschaften

+49 234 5797 5257
astrid.blei@gls-entwicklung.de

17 Lehrer*innen unterrichten die Kinder. Neben den üblichen Fächern wie Englisch, Mathematik o. ä., stehen Eurythmie, Malen und Geschichtenerzählen auf dem Lehrplan. Auch praktische Lehrinhalte wie organischer Landbau, Mauern und Handarbeiten geben den Kindern eine gute Grundlage für ihr weiteres Leben.

Das wenige Geld, das von den Familien, die Schulgeld zahlen können, eingenommen wird, reicht kaum dazu aus, die Gehälter für Lehrerinnen und Lehrer zu erwirtschaften. Die Schule ist also dringend auf Spenden angewiesen!

Fortbildungen für Lehrer*innen

Alle Lehrer*innen bilden sich fort. Sieben besuchten bereits verschiedene Fortbildungsmaßnahmen in Waldorfpädagogik in Uganda und Kenia. In Namulesa setzen sie sich mit ihren Kollegen zusammen, um das erlernte Wissen weiterzugeben und den Lehrplan für die Schule zu erarbeiten. Zweimal im Jahr treffen sie sich mit Lehrer*innen aus fünf weiteren ugandischen Schulen und arbeiten an der Verbesserung ihrer Methoden und ihrer Didaktik. Eine freiheitliche Pädagogik für Uganda ist ihr Ziel.

Kein Lernen mit leerem Bauch

Die Familien der Kinder, die die Kisaakye Primary School besuchen, erwirtschaften ihr Einkommen als Kleinbäuerinnen und -bauern. Sie bauen Obst und Gemüse an und halten sich eventuell ein paar Hühner oder Ziegen. Dies reicht für den Eigenbedarf, zum Verkauf bleibt kaum etwas übrig. Sie können keine Schulgebühren für ihre Kinder zahlen und auch nicht garantieren, dass ihre Kinder etwas zu essen in die Schule mitnehmen. Deshalb wird gemeinsam in der Schule gegessen. Vormittags gibt es ein Frühstück, mittags ein nahrhaftes Mittagessen und Früchte. Gut ernährte Kinder lernen konzentrierter und leichter. Einen Teil dieser Versorgung erwirtschaftet die Schule in ihrem eigenen acht Hektar großen Schulgarten. Dort werden Bananen, Kassava, Mais, Wassermelonen, Kürbisse, Bohnen und weitere Gemüse und Früchte für die Schulmahlzeiten angebaut.

Das ugandische Schulsystem

Der Altersdurchschnitt der ugandischen Bevölkerung liegt bei 15 Jahren. Es herrscht allgemeine Schulpflicht nach britischem Schulsystem, mit Englisch als Unterrichtssprache. Die öffentlichen Schulen in Uganda sind sehr schlecht ausgestattet. Bis zu 100 Kinder in einer Klasse mit einer Lehrkraft sind Alltag. Unter diesen Umständen werden die Kinder von 7:30 Uhr bis 17:00 Uhr beschult. Der Rohrstock gehört zur Methode. Etwas zu essen fehlt den Kindern über Tag zumeist.

Schulberichte

2022

2022-2023

Patenschaft - Zeitraum und Kosten

Die Patenschaft ist für den Zeitraum des Schulbesuchs gedacht und kostet 31 Euro im Monat. Sie kann bei Bedarf jederzeit ohne Kündigungsfrist beendet werden. Wir bitten um rechtzeitige Information, damit wir Ausgleich schaffen können.