Hinweise zur Antragstellung

Die GLS Zukunftsstiftung Entwicklung unterstützt initiative Menschen in ihrem Handeln für eine ethische, ökologische und soziale Welt – in einer dialogisch angelegten Kooperation auf Augenhöhe.  Wir tragen dazu bei, Brücken zwischen Menschen hier und dort zu bauen - Brücken zwischen Lebensrealitäten in den unterschiedlichen Ländern; Brücken, die auf eine Verbesserung der Lebensumstände, Austausch und Verständigung zielen.

Ein Ziel ist stets auch, Raum für Persönlichkeitsentfaltung zu fördern. Dies geschieht durch Hilfe zur Selbsthilfe, lebenswerte Landkultur, Bewusstseinsbildung und soziale Hilfe. Durch Ausgleich und Gerechtigkeit sollen Ursachen von Angst und Gewalt abgetragen werden.

Die Fördertätigkeit der GLS Zukunftsstiftung Entwicklung ist auf eine langfristige und partnerschaftliche Zusammenarbeit ausgerichtet. Auf diese Weise kooperieren wir gegenwärtig mit insgesamt 77 Projektpartnern in 18 Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Auch wenn wir keine klassische Förderstiftung sind, haben Sie die Möglichkeit einen Projektantrag für die Förderung Ihres Vorhabens zu stellen. Hier erfahren Sie, was unsere Förderschwerpunkte sind und worauf Sie bei der Antragstellung achten sollten.
 

Die wichtigsten Fragen

Die GLS Zukunftsstiftung Entwicklung unterstützt derzeit Projektpartner in 18 Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika.

In Afrika sind das: Äthiopien, Ghana, Kenia, Südafrika, Tansania, Uganda und Simbabwe; in Asien: Afghanistan, Indien, Nepal, Pakistan, Philippinen; in Lateinamerika: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Mexiko, Nicaragua und Peru. Geringe Fördersummen fließen außerdem in kleine Projekte nach Russland und El Salvador.

Die Länder, in denen wir tätig sind, finden Sie auf unserer Weltkarte. Unseren geographischen Wirkungsbereich weiten wir im Moment nicht aus.

In den allermeisten unserer Projekte und Partnerschaften arbeiten wir direkt mit den Menschen vor Ort und ihren lokalen Initiativen und Organisationen zusammen. In einigen Fällen unterstützen wir (ehrenamtliche) Vereine und Initiativen aus Deutschland, bei der Umsetzung von Partnerschaftsprojekten in Ländern des Globalen Südens.

Unsere Projektpartner*innen sind initiativ handelnde Menschen, soziale Unternehmer*innen, die sich in ihren Gemeinschaften und gemeinsam mit diesen für eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen engagieren.

Bei der Anbahnung eines neuen Projekts steht dabei die Frage im Vordergrund, über welche Ressourcen die Projektinitiator*innen und die Menschen, mit denen sie zusammenarbeiten, aus eigenen Kräften verfügen. Unsere Projektpartner*innen sind stets die Akteure des Geschehens. Nur so kann Hilfe zur Selbsthilfe gelingen.

Für jedes Projekt sammeln wir hierzulande Spenden, die wir an unsere Projektpartner*innen weiterleiten. Um eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen, gehen wir mit unseren Partner*innen, je nach örtlicher und thematischer Notwendigkeit, gezielt langjährige Kooperationen ein.

 

Selbstverständlich können wir nur gemeinnützige Vorhaben unterstützen. Ansonsten haben wir keine formalen Beschränkungen. Inhaltlich muss das Projekt aber gut zur GLS Zukunftsstiftung Entwicklung und zu unserer Vision und Arbeitsweise passen und sich eindeutig unseren thematischen Handlungsfeldern zuordnen lassen.

Uns ist wichtig, dass eine Initiative folgende Eigenschaften aufweist: Eigeninitiative, Originalität, partizipativer Ansatz (Hilfe zur Selbsthilfe); es soll zur Gemeinschaftsbildung und Entwicklungsfähigkeit beitragen. Weitere Kriterien sind Vertrauenswürdigkeit, Transparenz, Effizienz, Nachhaltigkeit und Chancen auf Multiplikationseffekte.

Wir nutzen für die Antragstellung bisher kein Standard-Formular. Aus Ihrem Antrag heraus sollte jedoch deutlich erkennbar sein:

  • Wie ist die Projektidee entstanden? Was ist der Projekthintergrund?
  • Wer sind die Initiator*innen? Wer sind die Projektverantwortlichen?
  • Wo und von wem/mit wem soll das Projekt realisiert werden?
  • Was soll konkret realisiert werden?
  • In welche Arbeitsschritten sollen die Projektziele realisiert werden?
  • Welche Ressourcen sind vorhanden und welche zusätzlichen Mittel werden benötigt?
  • Was wird bei der Zukunftsstiftung Entwicklung wofür beantragt? (Darstellung der notwendigen Finanzierung über einen Kostenplan)
  • Was sind die unmittelbaren und was die langfristigen Ziele der Arbeit?

Wenn eine Förderung in Frage kommt, benötigen wir vor einer Auszahlung von Mitteln stets den Nachweis über die Gemeinnützigkeit der Empfängerorganisation.

Wir möchten an dieser Stelle auch darauf hinweisen, dass wir keine klassische Förderstiftung mit einem hohen Stiftungskapital sind. Für jedes neue Projekt sammeln wir selbst Spenden, die wir an unsere Projektpartner*innen weiterleiten. Um eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen, gehen wir mit unseren Partner*innen, je nach örtlicher und thematischer Notwendigkeit, gezielt auch langjährige Kooperationen ein. Einige unserer neuen Projekte entstehen zudem aus der bereits bestehenden Zusammenarbeit vor Ort. Wir bitten Sie daher um Verständnis, dass für die Aufnahme weiterer Kooperationen nur begrenzt Ressourcen zur Verfügung stehen.

Fast täglich erreichen uns Anträge von Vereinen, Kirchen oder Hilfswerken aus dem In- und Ausland mit Förderanfragen. Gerne verweisen wir daher auf die Mitmachzentrale von Engagement Global. Engagement Global ist im Auftrag der Bundesregierung tätig und wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert. Engagement Global ist die zentrale Anlaufstelle für entwicklungspolitisches Engagement und berät unter anderem gemeinnützige Organisationen zu Fördermöglichkeiten für entwicklungspolitische Vorhaben.

 

Projektbegleitung Kenia

Laura Benning


+49 (0)234 5797-5134
laura.benning@gls-treuhand.de

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